10 E-Commerce Trends für 2017

  1. Crosschannel
    Kernfocus in den nächsten Monaten wird die Vernetzung der einzelnen Kanäle im Multchannel-Vertieb: Stationär, Mailorder, Online und Mobil gilt es zielgerichtet zu nutzen und aufeinander abzustimmen. Die Grenzen zwischen den einzelnen Vertriebskanälen verschwimmen zunehmend und werden sich langfristig ganz auflösen.
  2. Mobile First
    Das Endgeräte übergreifende Verwenden von Devices wird für viele Kunden mittlerweile Realität. Angebote und Dienstleistungen müssen dort verfügbar sein wo der Kunde Sie sucht und abruft. Apps mit attraktiven Benutzeroberflächen müssen einfache Kaufprozesse ermöglichen. Für Denkansätze und Entwicklungen heißt es zukünftig: Mobile First!
  3. Social Media für zielgenaue Kommunikation
    Die Strategie für die Integration der Customer_Experience in die Vertriebskanäle muss Social Media nicht als potentiellen Umsatzkanal sehen sondern die Chance der Weiterempfehlung stärker nutzen. Empfehlungsmarketing wird zur Königdisziplin des „Social-Commerce“.
  4. Chancen der Globaisierung
    Webshops zu internationalisieren bietet Wachstumschancen bei reduziertem Aufwand. Die Umsetzung der EU-Verbraucherrichtlinie ermöglicht es auch kleineren Online-Händlern den Blick über die Grenzen Deutschlands zu richten.
  5. Online-Emotionalisierung
    Differenzierung über eine verkaufsfördernde und am Konsumenten orientierte Warenpräsentation ist für den stationären Handel schon immer eine Selbstverständlichkeit. Individuelle Angebote auf Basis von CRM-Daten, Argumented Reality, und Curated Shopping sind hier nur einige Punkte, die das Einkaufserlebnis im Web steigern.
  6. Responsive Webdesign
    Die Darstellung der Website und des Angebotes und des Inhaltes in Abhänigkeit vom Device und dem Nutzer reduziert Komplexität und vereinfacht die Produktauswahl. Die verbesserte Personalisierung zahlt so unmittelbar auf die Usabillity und die Akzeptanz des Angebotes ein.
  7. Relevanz der Marke
    Die notwendige Steigerung der Markenbekanntheit im Web wird den Anbietern am besten gelingen, die Ihre crossmedialen Hausaufgaben korrekt erledigt haben. Starke Marken transferieren Vertrauen – ein immer wichtigeres Kriterium im Dschungel wachsender Angebote und Anbieter.
  8. Conversion, Conversion, Conversion
    Leads generieren ist schön, Konvertierung und alle nachfolgenden Prozesse sind aber wesentlich wichtiger. Die Betrachtung der Wertschöpfung auf Folgebasis jedes generierten Neukunden erlangt eine zunehmend höhere Bedeutung. Die qualitative Analyse der Online Werbung wird zunehmend kennzahlenorientiert erfolgen.
  9. Bestandskundenmanagement
    Die Pflege der Kundenbeziehung ist die Königsdisziplin jedes Marketers. Neben der Überleitung von Neukunden über eine tragfähige Anschlusskette ist gerade im Onlinebereich der Focus auf die Livetime-Value des Kunden zu richten. Zukünftig ist ein geschickter Mix aus On- und Offline Elementen und ein kreatives Stoy-Telling für eine nachhaltige Kundenansprache und –Bindung entscheidend.
  10. Der Klassiker: E-Mail Marketing
    E-mail- oder Newsletter-Marketing ist nach wie vor eines der leistungsstärksten Online Marketing Tools; es ermöglicht eine effiziente Kundenansprache und stellt den Einstieg in eine nachhaltige Bestandskunden-Kommunikation dar. Bei zunehmend verworrener Gesetzeslage wird der Anbieter zukünftig die Nase vorne haben, dem es gelingt schon bei der Neukundengewinnung eine attraktive Brücke zur Newsletter-Anmeldung zu bauen.

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